Häufig gestellte Fragen und Antworten

Welche Motivation hat die Stifterin für diese Stiftung?

Schon im kindlichen Spiel hat sich bei mir das künstlerische und soziale Potenzial deutlich gezeigt und mit 15 Jahren begann meine Suche nach Sinn.
Mit meiner künstlerischen Arbeit bestreite ich meinen Lebensunterhalt. Mit meinen sozialen Projekten leiste ich meinen Beitrag zum Gelingen von Gemeinschaft und zur
Verbesserung der gesellschaftlichen Zustände in erster Linie im Bildungs- und Erziehungsbereich.

Um die verschiedenen Projekte unter einem Dach zu versammeln und die Verwaltung zu erleichtern, habe ich diese Stiftung gegründet und mein Grundstück an die Stiftung
geschenkt. Meine Hoffnung ist es, dass die von mir initiierten Projekte von engagierten Menschen weitergeführt werden, auch wenn ich selbst andere Wege gehen sollte.
Herzlichst, Gina Gonsior.

Kann man ein Praktikum oder eine Ausbildung bei der Stiftung machen?

In all unseren Projekten kann man ein freiwilliges Praktikum machen.

Im Kinderhaus Die Wolpertinger in München kann man die praktische Ausbildung ( Vor-, Berufs- und Blockpraktikum etc.) zur Erzieherin/zum Erzieher oder zur Kinderpflegerin/ Kinderpfleger absolvieren. Voraussetzung ist ein Platz an der Akademie für Sozialpädagogik oder einer Kinderpflegerschule.
Bewerbung bei Bianca Wild, info@diewolpertinger.de

Im Projekt in Süditalien können wir von Mai bis Mitte November freiwillige Helfer und freiwillige Praktikanten aufnehmen.
Für das Sommercamp im August werden ab 2017 wieder Betreuer gesucht. Bewerbung bis spätestens Dezember 2016.
Berufsschüler und Teilnehmer an einer beruflichen Ausbildung können zwei bis dreiwöchige Auslandspraktika je nach Kontingent mit EU-Mittel (Erasmus+ Programme) gefördert werden.
Bewerbung bei Gina Gonsior, info@gioiadivita.de

Wie sieht so ein freiwilliges Praktikum im Projekt in Süditalien aus?

Von Mai bis Mitte November können wir nach Absprache freiwillige Praktikanten aufnehmen.

Praktikanten können zwischen 16 und 26 Jahre alt sein und arbeiten täglich zwischen 4 bis 6 Stunden am Aufbau der Lebensschule mit. Sie wohnen in Holzhütten oder
Holzwohnwagen.

Die Arbeiten sind vielfältig im Biogemüsegarten, beim Feigen- und Olivenernten, beim Wohnwagen oder Baumhausbau, eingefallene Terrassen aufbauen, Hilfe im Restaurant in der Küche und beim Service, oder bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen.

Praktikanten fügen sich in die Gemeinschaft ein, bezahlen ihre Reisekosten selber sowie 10 € pro Tag für Unterkunft und Vollpension (die Kosten gelten nicht für Praktikanten über die EU-Förderung).
Taschengeld für Ausflüge, öffentliche Verkehrsmittel, Extrawünsche etc. muss selber mitgebracht werden.

Die Stiftung kann eine Praktikumsbescheinigung ausstellen.

Kann das Grundstück in Italien für Kurse und Seminare gebucht werden?

Das Projekt eignet sich für künstlerische Kurse, für Kochkurse sowie für Seminare im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Die Kurse müssen vom Seminarleiter selbst
organisiert und beworben werden. Die Stiftung organisiert den Seminarraum, die Unterkunft und Verpflegung für die Teilnehmer (Anfragen und Preise über unsere E-Mail Adresse).

Von Juni bis September ist das Grundstück für Kurse im Freien geeignet (z.B. Bildhauen, Malen, Musik machen, Tanz). Für Angebote, die abgeschlossene Ruhe brauchen, wie Yoga, Meditation etc., steht einSeminarraum zur Verfügung.

Kann man auf dem Grundstück in Italien auch einfach mal Urlaub machen?

Ja, kann man, wenn keine festen Gruppen gebucht haben. Anfragen und Preise über unsere E-Mail Adresse: info@gioiadivita.de

Gibt es Internet Anschluss auf dem Grundstück in Italien?

Ja wir haben WLAN, das wir bei Bedarf ein und ausschalten können.

Wer betreut das Projekt in Italien und kann man Mitglied der Gemeinschaft werden?

Das Projekt in Italien wird aktuell von Gina Gonsior, Dieter Hoffmann, Avril Arthur-Goettig, Katharina Winkelmann und Daniela di Matteo sowie temporären Mitarbeitern betreut.

Aktuell haben wir noch eine Baugenehmigung für 3 weitere Wohnoktaeder, einen großen Swimmingpool, eine Sauna und ein Treibhaus für den Biogemüsegarten bekommen.

Wir suchen Menschen:

– die im Projekt in Gioi investieren sowie aktiv mitarbeiten und wohnen wollen.

– deren Lebenserfahrung den Mut zur Veränderung ausgebildet hat.

Wir selbst haben Schritte in die Unsicherheit getan und erfahren, dass die Arbeit an sich selbst und für die Gemeinschaft die anfänglichen Ängste auflöst.

Was wird von zukünftigen Gemeinschaftsmitgliedern erwartet?

– der Gedanke und der Zweck der Stiftung soll verstanden werden und in der Gemeinschaft sichtbar werden,
– Grundkenntnisse der italienischen Sprache oder der Wille diese zu erlernen,
– Wertschätzung der süditalienischen Kultur,
– nachhaltiger Lebensstil mit ideologiefreiem,undogmatischen, spirituellem Hintergrund,
– so weit wie möglich Selbstversorgung mit biologischem Anbau,
– Achtsamkeit und Respekt in allen Bereichen unseres Seins,
– auch wenn wir uns über erfahrene Gärtner, Handwerker und Künstler besonders freuen sind wir offen für Menschen die aus ganz eigner Perspektive etwas zum
Stiftungsgedanken beitragen wollen.

Achtung: wir suchen keine Feriengäste sondern Menschen, die mit uns vor Ort Verantwortung übernehmen.

Wir leben in einer einzigartigen Landschaft, die sich durch Gleichwicht von Natur und Kultur auszeichnet.
Die Möglichkeiten das Leben zu bestreiten sind so vielfältig wie es das eigene Engagement und die eigene Vorstellungskraft erlaubt.
Zum „Hineinschnuppern“ muss man sich auf den Weg nach Süditalien machen.

Warum Projekte für Kinder und Jugendliche?

Weil sie unsere Gegenwart bereichern und unsere Zukunft gestalten werden.

Wir bieten Raum, Zeit, Wissen, Unterstützung und Förderung, um die eigenen Potenziale zu erkennen und den nächsten Entwicklungsschritt selbstsicher und angstfrei gehen zu können.

Wie kann man das Projekt unterstützen?

Wir freuen uns über alle Menschen, die unsere Arbeit durch Spenden, zinslose Darlehen, Informationen, Zusammenarbeit, ehrenamtliche Mitarbeit und Freundschaft fördern wollen.

Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und kann Spendenquittungen ausstellen, die beim Finanzamt geltend gemacht werden können.

Wie finanziert sich die Stiftung?

Das Kinderhaus in München wird durch gesetzlich festgelegte Fördergelder der Stadt München und der Regierung von Oberbayern gefördert.

Die Beiträge der Eltern für den Kindergarten- und Grundschulhortplatz decken ebenfalls die Kosten.

Die Projekte in Süditalien werden durch private Investitionen, Spenden, den Verkauf unseres Olivenöls und den Beiträgen für das Sommercamp oder den Workshops
finanziert.

Wie kann man Olivenbaumpate werden?

Bitte einfach dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden.

Wo und wie kann man das Gioiadivita Olivenöl erwerben?

Bitte einfach eine Mail senden, wir schicken dann die aktuelle Preisliste zu.

Wir liefern nur das Öl der aktuellen Ernte. Die Bestellung muss bis Mitte Oktober bei uns sein. Die Ernte ist im November abgeschlossen.
Das Öl wird im November und im Januar nach München geliefert und kann von dort abgeschickt werden oder direkt im Kinderhaus abgeholt werden.

Wie engagiert sich die Stiftung für die Umwelt?

Auf dem stiftungseigenem Grundstück wurde eine naturnahe Wasser-Recycling-Anlage gebaut, die das Abwasser reinigt, sodass es als Brauchwasser wieder verwendet werden kann – ein zukunftsweisendes Modellprojekt! Wir benutzen Kompost-Toiletten, verwenden Wasserfilter statt Wasser in Plastikflaschen, kompostieren unsere Abfälle, bauen selber Obst und Gemüse an und führen immer EcoArt-Umweltaktionen durch, indem wir z.B. wilde Müllkippen in der Umgebung zusammen mit den Bewohnern der Gegend beseitigen.

Wo ist die Lebensschule in Süditalien und wie kommt man hin?

Das 42.000 qm große stiftungseigene Grundstück liegt 140 km südlich von Neapel im Naturpark Cilento, einem UNESCO-Biosphärereservat und Weltkulturerbe.

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Cilento Italy
@Gioi
http://www.map-generator.net

Wegbeschreibung: München – Gioiadivita (ausdrucken)

Mit dem Auto
Routenverlauf von München
Entfernung: 1250 km
Fahrtzeit: ca. 12 St. zuzüglich Pausen
Maut: Brenner 9 €. Aktuelle Preise über ADAC erfragen
10 Tages Vigniette für Österreich 8 €. Aktuelle Preise über ADAC erfragen
Italien ca. 63 €

• Brennerautobahn-Verona-Modena-Bologna-Firenze-Roma-Napoli – ca. 20 km vor Napoli
bei Caserta Süd
auf die Autobahn Salerno-Reggio Calabria
• an Salerno vorbei Richtung Reggio Calabria bleiben
• an Ausfahrt Battipaglia die Autobahn verlassen
• auf der Hauptstraße immer Richtung Agropoli / Vallo della Lucania / Sapri fahren bis zur Ausfahrt Omignano (Achtung Navibenutzer: Das Navi führt über Perito, das ist eine Ausfahrt früher und falsch)
• links Richtung Gioi, nach der Benzinstation vor der Pasticceria Malibeo links Richtung Gioi (ab hier ist es eine
kleine Gemeindestraße)
• in Casino Lebano rechts Richtung Gioi – nach ca. 4 km an der Brücke rechts Richtung Gioi (ab hier Serpentine den Berg rauf, ca. 2 km), Achtung wir liegen rechts auf der halben Strecke unterhalb Gioi
• Verfahren? Einfach anrufen: +39 339 424 7584

Tipp: Fahren Sie Samstagnachmittag in München los bis Verona oder eine Ausfahrt weiter. Dort schön Abendessen gehen und übernachten. Sonntags dann nach dem Frühstück den größeren Teil der Strecke fahren, denn am Sonntag sind keine LKWs unterwegs!


Weg für Romantiker
Entfernung 1150 km
Fahrzeit: ca. 15 St. zuzüglich Pausen
Maut Felbertauern: 10 €
Keine Autobahngebühr

• Von München nach Tirol (Sankt Johann) auf der A8 bis Bernau/Prien
• dann raus Richtung Bernau-Grassau-Marquartstein-Pettendorf
• nach Pettendorf rechts (307) Richtung Schleching-Kössen
• Entlang der Tiroler Ache durch die Bärenschlucht
• In Kössen am Kreisel rechts Richtung St. Johann
• am nächsten Kreisel geradeaus drüber nach Schwendt-Griesenau-St.Johann-Kitzbühl
• Auf der Straße bleiben (geht nahtlos über in die Felbertauern Straße)
• Felbertauernpass bis Lienz
• In Lienz am Kreisel rechts nach Toblach
• dann weiter auf der SS51 nach Cortina d. Ampezzo. (schöner Paß durch die Dolomiten!)
• Weiter auf der SS51 bis Belluno.
• Dort entweder die Staatsstraße nach Vittorio Veneto-Conegliano-Treviso-Mestre oder alternativ ab Belluno
auf die A27 bis nach Mestre (kostet nur 6.- Euro, spart 1 Stunde)
• Nach Mestre auf die E55 nach Chioggia-Ravenna
• Weiter auf der SS16 nach Rimini-Pessaro-Ancona-Chivitanova-S.Benedetto-Pescara
• Dann auf der 5SS nach Popoli- Sulmona.
• Auf der Straße bleiben, sie wird zur SS17 und geht nach Roccarasso-Isernia-Benevento-Avelino-Salerno.
• Ab Salerno: siehe Wegbeschreibung oben

Mit dem Flugzeug:
Nach Neapel (NAP) fliegen und dann weiter mit einem Mietauto Richtung Salerno, Ausfahrt Battipaglia, dann: siehe oben.

– oder weiter mit dem ALI-Bus: Er ist orange, steht am Flughafen ca. 100m gegenüber dem Ausgang, links nach den Taxis und pendelt vom Flughafen zum Bahnhof und Hafen von Neapel (man kann also nichts falsch machen!). Am Bahnhof („Stazione Napoli-Centrale“) aussteigen, und weiter mit dem Zug Richtung Reggio Calabria oder Paola oder Sapri bis Omignano oder Vallo della Lucania. Von hier kann man mit dem Auto abgeholt werden.

Mit dem Zug:
Nachtzug mit Schlafwagen bis Rom, von hier weiter mit dem IC Richtung Reggio Calabria. Bis Vallo della Lucania fahren, ab hier kann man abgeholt werden.
Wer keinen Nachtzug mag, erkundigt sich bei der Bahn nach schnellen Zügen nach Bologna. Dann weiter von Bologna nach Salerno mit dem Freccia Rossa.

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